Was Wäre Wenn...
...Romeo und Julia nicht gestorben wären?
„Romeo und Julia“? Vermutlich kommen einem bei diesem Thema zunächst Begriffe in den Sinn wie: Gefühle gegen alle Regeln; Leidenschaft und Liebe bis in den Tod.
Aber was wäre, wenn das Liebespaar des Jahrtausends gar nicht gestorben wäre?
Wir von der GEO-Theater-AG haben uns mit dieser Frage intensiv auseinander gesetzt.
Romeo und Julia leben inzwischen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (oder auch in einem zeitlosen Raum), sind mittlerweile 29 Jahre verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter: Lucretia. Doch weder Zärtlichkeiten noch ein glückliches Familienleben herrschen jetzt im Hause Montague, sondern nur noch Streit. Romeo, einst die „Blüte Veronas“, gibt Tanzstunden für einen geringen Lohn und verbringt die restliche Zeit des Tages im Jogginganzug faul auf dem Sofa. Julia hingegen führt das Leben einer hysterischen, frustrierten Mutter, die mit der Erziehung ihres pubertierenden Teenagers und dem Haushalt vollkommen überfordert ist. Das früher so glückliche Liebespaar hat sich sogar so weit auseinander gelebt, dass sowohl Julia als auch Romeo oftmals mit dem Gedanken der Scheidung spielen.
Auch bei Lucretias Geburtstagsfeier gerät einiges aus den Fugen.
Plötzlich tritt ein unerwarteter Besuch in das Leben der Familie: William Shakespeare startet den verzweifelten Versuch, das „schönste seiner Liebesdramen“ zu retten und sorgt damit erst recht für ein heilloses Durcheinander …
Das Publikum kann sich auf einen bunten Theaterabend freuen mit spritzigen Szenen rund um Romeo (Arvid Mukherjee) und Julia (Isabel Wendeburg), zusammen mit William Shakespeare (Victoria Frers), dem Pater (Alexandra Hemme), der Amme (Jessica Heisig) und der Tochter Lucretia (Tanja Feller).
Gewürzt wird das Ganze mit Partyszenen (Wendy Abheyden, Friederike Bayer, Daniela Held, Ole Kujadt, Larissa Maurer, Maren Joy Piper, Ann Kathrin Riedel, Anna Schuster, Tim Westerholt), einem Putzfrauencasting (Shirin Beravat, Kimon Christidis, Hanna Kahlfeld, Tammo Severin, Nils Willenbrink) sowie einer Tanzeinlage (Alexandra von der Decken, Helen Weiland), kombiniert mit einem Popsong (Felix Cornelius, Sebastian Damm, Wienke Jürgens; Kevin Pötschke, Jonas Tacke).
Alexandra Hemme, Isabel Wendeburg, Egbert Wittjen
Verantwortlich: Lars | Stand:
05.10.2007