Gymnasium Eversten Oldenburg
Theodor-Heuss-Str. 7 26129 Oldenburg - Tel: 0441 5050270 Oberstufe: 5050272 Fax: 5050276

Das GEO Schüler Vertrauenslehrer Kollegium Schulleitung Eltern Freunde Ehemalige

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06.02.2012:
Information der Eltern und Schüler/innen der 9. Klassen über die Einführungsphase (18 Uhr)
07.02.2012:
Information der Eltern und Schüler/innen der 10. Klassen über die Qualifikationsphase (18 Uhr)
13.02.2012:
bis 15.02.2012: Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe (8-12 Uhr, Mittwoch auch 14-16 Uhr)
bis 13.02.2012:
Abgabe der Fächerwahlbögen der SchülerInnen der 9. Klassen
bis 14.02.2012:
Abgabe der Fächerwahlbögen der SchülerInnen der 10. Klassen
16.02.2012:
und 17.02.2012: Elternsprech- und Beratungstage für die Klassenstufen 5-10 (16-19 Uhr)
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Austausch mit Argentinien 2006
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Bericht der deutschen Schülerinnen:

VAMOS VAMOS ARGENTINA…

Alles fing am 30.12.2005 an. Gegen Mittag stand eine aufgeregte Gruppe von ungefähr 20 deutschen Schülern , mit Familie und drei Lehrern in Bremen am Flughafen. Gespannt wurde der Flieger aus Frankfurt erwartet, in dem sich die 23 argentinischen Austauschschüler befanden. Einige Schüler wünschten sich, die Tür des Flugzeugs möge geschlossen bleiben. Doch nach den drei gemeinsamen Monaten stellte sich heraus, dass die anfängliche Angst unbegründet war! In der Zeit mit den Argentiniern machten wir viel in der Gruppe, z.B. Ausflüge nach Dangast, ins Universum oder nach Groningen oder wir unternahmen eine Menge in den einzelnen Familien.

 

Dangast

 
Der typische Argentinier des Austauschs:
  • Lieblingsgeschäft: Karkaroff (Galeria Kaufhof), New Yorker, Forever18, Saturn
  • Lieblingsbeschäftigung: Party machen (11 Partys in 12 Wochen), OLANTIS, in die Stadt gehen,
  • Fotos machen ( *FOTOOOO* )
  • Lieblingstreffpunkt: Lehmanns, MC Donalds
  • Lieblingsgetränk: Beck’s Green Lemon, Tequila, Korn, Sangria, “Zumaso“
  • Lieblingsmusik: Viva Colonia, „Kornlied“, la colaless, Sean Paul
  • Lieblingsessen: Big Mäc Menü von MC Donalds
Die ersten Deutschversuche:
  • du blöde Kuh (zur runter fallenden Flasche)
  • Rekursive Darstellung ( sie haben im Unterricht mal was gelernt)
  • Ich libe du
  • Leberwurscht
  • Casanova (statt Casablanca)
  • Parisgrenze (statt Tarifgrenze)
  • kusses
  • gleichfalls
  • Ich habe Kalte (mir ist kalt)
Was “er“ gut kann:
  • Anlagen zerstören (z.B. durch falsch rum eingelegte CD’s)
  • Tanzen
  • Lampen zerstören
Was “er“ nicht kann:
  • Rad fahren (zumindest anfangs)
Anzahl der “Partner“ in Deutschland:
  • weiblich durchschnittlich = 0,5
  • männlich durchschnittlich = 1,5

Die drei Monate in Deutschland vergingen viel zu schnell, denn schon am 23.03.2006 traten die Argentinier ihren Rückflug an. Nur einen Tag später machten wir uns von Oldenburg mit dem Zug auf nach Frankfurt, um dann über Madrid und Santiago de Chile nach Córdoba, Argentinien zu fliegen. Auf der Reise gab es keine Komplikationen, nur der Wunsch nach einem „Ice-Tea“ überforderten beim Zwischenstopp in Santiago die chilenischen Restaurantangestellten. Steffi bekam einen schwarzen Tee mit Eiswürfeln serviert.

Nach dem lautstarken und herzlichen Empfang am Flughafen in Córdoba machten wir uns mit unseren neuen Familien auf in unser Zuhause für die nächsten 4 Wochen. Wir aßen eine Kleinigkeit, legten uns für ~2 Std. hin, duschten und machten uns dann gleich wieder (obwohl wir eine knapp 32 stündige Reise hinter uns hatten) auf zu einem Argentinier , bei dem es gegrilltes (und sehr leckeres) Kuhbein gab. Gegen 23.30Uhr fuhren wir los zur Disko „Dejavu“, die allerdings erst um 01.30 Uhr öffnete. Also warteten wir 1½ Std. vor dem Eingang, um dann teilweise bis 05.30 Uhr in der Disko zu bleiben. Trotz der Müdigkeit verbrachten wir einen schönen ersten Abend sowie auch eine schöne erste Nacht in Argentinien.

Auch wenn es anfänglich kleinere (oder auch größere) Sprachprobleme gab (--> ¿Cómo te llamas? [Wie heißt du?] ’Bien.’[Gut.] -->Als was arbeitet dein Vater? ’Bernhard’[Name des Vaters..] ), lebten wir uns (fast) alle ziemlich schnell in unserer neuen Umgebung ein.

Am folgenden Montag war für uns der erste Schultag. Zur Begrüßung versammelte sich die ganze Schule im Hof, während die argentinische Flagge gehisst und die deutsche Nationalhymne gespielt wurde. Anschließend wurden wir den verschiedenen Klassen zu geteilt. Am Mittwoch hielten wir unsere Präsentation über Deutschland. Das Ganze scheiterte fast an der schlechten Verdunklung und an Nadjas Tollpatschigkeit, die beinahe die Verkabelung heraus riss.

Das darauf folgende Wochenende verbrachten wir im nahe gelegen Viiiiilla Generaal Belgrano (VGB), in dem drei von uns Deutschen wohnten. Auch dort sollten wir unsere Präsentation halten, allerdings gab es keinen Beamer, und das Ganze wurde in eine „Fragestunde“ abgeändert. Danach versammelte sich die gesamte Schule zum Fahnenapell, der dreimal täglich an der Schule stattfand. Hier bei wurden wir Deutschen ziemlich eindeutig von den dortigen Lehrkräften darauf hingewiesen, dass man weder reden, lachen noch sitzen darf und die Fahne die ganze Zeit über angeschaut werden muss. ( “¡Guckt die Fahne an!“)


 

Deutsche Schule in Córdoba
 

In der Deutschen Schule Córdoba, mit„Don Juan“
 

Villa General Belgrano
 

Deutsche Schule, Villa General Belgrano

In VGB wohnten wir in der “Jugendherberge“ ’el rincón’, die vom Auswanderer John geleitet wurde. Es gab einen großen “Schlafsaal“ für alle. Den Tag verbrachten wir bei Grido ( beste & günstigste Eisdiele der Welt), im Cyber, im Supermarkt, im Taxi oder wir machten Ausritte im Campo. Einen Abend fuhren wir ins Nachbardorf um dort die Disko “Sheik“ zu besuchen. Wir durften bis 04.30 Uhr bleiben und hatten einen lustigen und bekanntschaftsreichen (nä Anna, Jule, Kulla…) Abend im Sheik. Pünktlich um 04.30 Uhr waren alle Deutschen vor der Disko, was fehlte, war der Bus, der uns zurück nach VGB bringen sollte. (Der Busfahrer hatte uns vergessen, war eingeschlafen und holte uns schließlich um 05.00Uhr ab.) Am nächsten Tag wurde das “berühmt-berüchtigte“ Argentinien-Spiel ins Leben gerufen, dass Elena klar gewann… Am letzten Tag in VGB wurden wir etwas unsanft geweckt, als Anna von Nadja, die gerade ins Bett gehen wollte, nicht gerade leise die Uhrzeit erfuhr. (-->Es ist halb sechs und ich versuch grad’ leise zu sein…)

Weder in Córdoba noch in VGB durften in der Schule Röcke und Tops getragen werden. In VGB waren nicht einmal offene Haare zugelassen (weder von einheimischen noch von Austauschschülern).

Neben dem Besuch in VGB unternahmen wir noch einen Ausflug zum Wasserfall “Rio Ceballo“ und besuchten ehemal. Jesuitenstätten (*Jesus Maria*), sowie einen Weinkeller und eine Wurstfabrik.

Einige Schüler besuchten außerdem das Konzert der argentinischen Band „Miranda“ in Córdoba oder unternahmen Reisen mit ihren Gastfamilien. Zum Beispiel in die Hauptstadt Buenos Aires, zum Rafting nach Mendoza, nach Salta, Carlos Paz, Iguazú oder auch in den Chaco zu den Ureinwohnern.


 

Die Wasserfälle von Iguazú
 

Unsere restliche Zeit verbrachten wir in den Shopping-Malls, im Kino (englische Filme mit spanischem Untertitel), bei Mc Donalds, im Pool oder zu Hause.

Das Ende rückte immer näher und leider viel zu früh fanden wir uns weinend in Córdoba am Flughafen wieder. Fast keiner wollte nach diesem ziemlich kurzen Monat zurück nach Alemania.

In diesen vier Monaten haben wir eine Menge erlebt, neue Freunde gefunden und viele Erfahrungen gesammelt, die uns noch lange begleiten werden.


Partyfoto
 

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Frau Unland, ohne die der ganze Austausch gar nicht zu Stande gekommen wäre, sowie bei Frau Kellermann und Herrn Meyer-Renschhausen bedanken. Außerdem geht ein Dankeschön an Herrn Goerges. Alle vier ermöglichten es uns, vier wunderbare Monate zu erleben.

Lena Kießler (Kl. 10b)
Gesa Kip (Kl. 10b)
Nadja Khademi (Kl. 10b)


 

 

Bericht und Bild von Christian Quapp, NWZ, vom 9.3.2006

Argentinier bibbern im kalten Oldenburger Winter

Austausch 23 Schüler aus Cordoba besuchen das Gymnasium Eversten

OLDENBURG - Ab der sechsten Klasse bietet das Gymnasium Eversten Spanisch als Fremdsprache an, ein Schüleraustausch liegt da nahe. „Es ist leider schwer, eine Austauschschule in Spanien zu finden", so Iris Unland, eine der Organisatorinnen des Programms. „In Spanien ist Deutsch als Fremdsprache nicht sehr verbreitet." Unland, die einige Jahre in Cordoba verbracht hat, ließ ihre Kontakte spielen und stellte den Austausch auf die Beine. Noch bis zum 23. März werden die Jungen und Mädchen aus Argentinien in den neunten und zehnten Klassen des Gymnasiums zu Gast sein, am 24. März reisen 20 Oldenburger Schüler nach Cordoba.
Der Oldenburger Winter ist das, was die jungen Argentinier am meisten beschäftigt. „Der Schnee ist toll, das kennen wir in Argentinien eigentlich gar nicht", erzählt Guillermo Mangano.


 

Die argentinischen Austauschschüler mit ihren deutschen Gastgeber

Der 16-Jährige weiter: „In den ersten Tagen war es ganz schön kalt, aber daran habe ich mich gewöhnt." Auch sonst ist Deutschland in vielen Bereichen etwas ganz Neues für ihn. „Hier ist alles sehr organisiert, nicht so durcheinander wie in Argentinien. Ich möchte auf jeden Fall wieder kommen." Auch die deutschen Gastgeber müssen sich an einiges gewöhnen. „Die sind ziemlich nachtaktiv, mein Gast trinkt um ein Uhr nachts noch Kaffee", wundert sich Stefanie. „Sie bringen den Tagesablauf ganz schön durcheinander" findet auch Jule, und meint das keineswegs negativ. "Auch für uns Deutsche untereinander ist der Austausch toll, wir sind alle ziemlich zusammengewachsen, auch über die verschiedenen Klassen hinaus", sind sich 15-Jährigen sicher.

IN CORDOBA SIND ES JETZT 40 GRAD
Argentinien mit der Hauptstadt Buenos Aires hat 34,4 Millionen Einwohner, davon 97 Prozent überwiegend spanischer und italienischer Herkunft, die Landessprache ist spanisch, 92 Prozent der Menschen sind katholisch, zwei Prozent protestantisch. Cordoba liegt in Zentralargentinien inmitten produktiver Landwirtschaft der Pampa-Region und ist mit 1,35 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt. Jetzt ist Sommer, heiß und feucht, mit Temperaturen bis zu 40 Grad. An der Universität studieren 118 000 Studenten.

Austausch:

Zur Zeit unterhält das Gymnasium Eversten einen Austausch mit der Deutschen Schule Córdoba/ Argentinien. Am 30. 12. 2005 kam die erste Gruppe von 24 argentinischen Schülern. Sie blieb knapp 3 Monate in Oldenburg.

Am 24. 3. 2006 startete eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Eversten zu einem Gegenbesuch nach Argentinien.
Außerdem unterhält das Gymnasium Eversten Kontakte zur Deutschen Schule Valparaíso/Chile.


 

 

Verantwortlich: | Stand: 05.10.2007



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