Gymnasium Eversten Oldenburg
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Spanisch - Spanienfahrt Barcelona 2005
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Barcelona 2005



Es war einmal ein kleiner Spanischkurs, der auszog die Welt zu entdecken. Air Berlin half ihnen freundlicherweise und brachte sie sicher nach Barcelona. Ihre Mägen gefüllt und motiviert, machten sie sich in die lokale Großstadt-U-bahn auf. „Proxima estación – Placa Catalunya“! Dort angekommen, erwartete sie ein, wie sich später herausstellte vermeidbarer 20 Minuten Gewaltmarsch zur Jugendherberge bzw. zum Hotel inklusive des gesamten Gepäcks.


Unser Kurs mit Frau Kanngießer und Herrn Meyer-Renschhausen

So begann das Abenteuer der 11 kleinen Conquistadores. Erschöpft von der Reise wollten sie nichts sehnlicher als in ihre Betten fallen. Doch das war gar nicht so einfach. Die erste „Suite“ - ausgestattet mit 10 Betten und vier Franzosen - wurde der einen Hälfte der Abenteurer zugesprochen. Ein weiteres komfortables Domizil, in Fachkreisen auch „Besenkammer“ genannt, erhielten die übrigen sechs. Mutti und Vati lebten im Märchenschloss nebenan. :) Der erste Morgen im fremden Land nahte und alle freuten sich auf ein Frühstück. Leider entpuppte sich auch das als Anschlag auf ihre Gesundheit. Das einzige im Angebot war ein eingepackter Zwieback sowie Limonadenkonzentrat. Einfach lecker!!! So verschlug es die 11 zu „Oppi“. Sein kleines nahe gelegenes Café war die Rettung und steter Anlaufpunkt in unserem täglichen Kampf ums Überleben.

Sein Kaffee und seine Croissants, die er freundlicherweise immer frisch vom Bäcker gegenüber für uns besorgte, weckten immer wieder neue Energien in der Gruppe. Die für die Reisenden zu erreichenden Ziele, wie z. B. etliche Gebäude von Antoni Gaudí, insbesondere die Sagrada Familia und der Park Guell, viele Kunstwerke von Miró, der wunderschöne Hafen, die Olympischen Stätten, das riesige Aquarium, die Altstadt und ihre verschiedenen Märkte, der Strand, die vielen kleinen Läden, die katalanische Kultur, und nicht zu vergessen die vielen Impressionen, die Barcelona sowieso 24 Stunden am Tag zu bieten hat, blieben durch Oppis sagenhaft nette Unterstützung nicht unerreicht.Doch so schlecht das Innenleben der Unterkunft auch gewesen sein mag, die Behausung stieg Tag für Tag im Ansehen der Gruppe, da man direkt an den „Ramblas“ wohnte, der Flaniermeile schlechthin in Barcelona.



Nach einigen Tagen erwischte einen Großteil der Eroberer leider eine kleine, jedoch heftige Grippewelle sowie andere rätselhaft anmutende Krankheiten. Gleichzeitig sorgten die allseits beliebten Franzosen für lustige Unterhaltung, da sie besonders durch ihr penetrantes Bedürfnis, überall ihre Körperflüssigkeiten zu hinterlassen, auffielen.


Eine lebende Statue auf den Ramblas / Über den Dächern von Barcelona: Auf der Pedrera von Antoní Gaudí

Ein mysteriöser Schmutzwäscheraub stellte im Gegensatz dazu eher ein Schreckenserlebnis dar, zumindest für Vanessa, der die Kleidung ehemals gehörte. Die Gewissheit jedoch, dass jemand damit wohl sehr glücklich geworden war, ließ die Gruppe dann doch von ihrem Racheplan absehen. Nach 8 ereignisreichen Tagen, in denen Mutti und Vati die 11 durch ganz Barcelona gehetzt hatten, wobei sie so einigen Einfallsreichtum und Geschick an den Tag legten („Hier unten gibt’s auch Eis!“), um die Motivation aufrecht zu erhalten, kamen sie erschöpft, aber um einige Erfahrungen auch kultureller Art wieder im schönen Oldenburg an.

Zum Schluss möchte der kleine Spanischkurs Mutti (Frau Kanngießer) und Vati (Herrn Meyer-Renschhausen) für diese mitreißende Woche danken, die bei wohl allen nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Ihre carneros

Lina Zipser, Alexandra v.d.Decken, Christin Richter
 

 

Verantwortlich: e-a-d | Stand: 05.10.2007



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