Berühmter Cellist spielt mit Sechstklässlern
musik Aktion „Rhapsody in school" - Daniel Müller-Schott am GEO
Musiklehrerin Irene Dick hat den international äußerst renommierten Cellisten Daniel Müller-Schott im Rahmen seines Gastspiels im Oldenburger Staatstheater in die 6a eingeladen. Wie der Besuch des sympathischen Künstlers bei den Mädchen und Jungen angekommen ist, kann man auch im NWZ-TV (Bitte anklicken!) sehen..
NWZ_Bericht von KARSTEN ROHR

bild: Wiebke Scheler
Will Schüler begeistern und ihnen die magischen Momente der Musik vermitteln: Daniel Müller-Schott (rechts) spielte mit Sechstklässlern am GEO das Thema aus den Rokoko-Variationen von Tschaikowsky.
OLDENBURG - Durch direkten Kontakt zu namhaften Künstlern, die ihre Begeisterung für die Musik vermitteln können, sollen Kinder und Jugendliche „angesteckt" und an die Musik herangeführt werden: So funktioniert das bundesweite, ehrenamtliche Projekt „Rhapsody in school".
Profitiert hat davon jetzt das Gymnasium Eversten. Daniel Müller-Schott (33), einer der weltbesten Cellisten, nutzte seine Auftritte als Solist im 2. Sinfoniekonzert im Staatstheater zu einem Abstecher ans GEO. Die gut vorbereiteten Sechstklässler von Musiklehrerin Irene Dick hatten das Glück, den Musiker in der Aula „löchern" zu dürfen.
Müller-Schott musizierte allein, er spielte mit den Schülern (mit den Sechstklässlern sowie den Cellisten des Orchesters und den Streichern des Vororchesters), und er erzählte kvon sich und seiner Arbeit: von der Orchesterprobe in München, die ihn bereits als Fünfjähriger fürs Cello begeistert hatte, über seine Lieblingskomponisten, über Nervosität vor dem Auftritt und die große Euphorie danach, von seinem über 280 Jahre alten Cello, das mit eigenem Ticket auf Flügen auf dem Platz direkt neben ihm reist und auch über seine Freundschaft mit Philipp Lahm. Für die Kinder war es unvergesslich.
NWZ, Donnerstag, 30. Oktober 2009
Verantwortlich: Pester / e-a-d | Stand:
29.10.2009