Gymnasium Eversten Oldenburg
Theodor-Heuss-Str. 7 26129 Oldenburg - Tel: 0441 5050270 Oberstufe: 5050272 Fax: 5050276

Das GEO Schüler Vertrauenslehrer Kollegium Schulleitung Eltern Freunde Ehemalige

» Termine
06.02.2012:
Information der Eltern und Schüler/innen der 9. Klassen über die Einführungsphase (18 Uhr)
07.02.2012:
Information der Eltern und Schüler/innen der 10. Klassen über die Qualifikationsphase (18 Uhr)
13.02.2012:
bis 15.02.2012: Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe (8-12 Uhr, Mittwoch auch 14-16 Uhr)
bis 13.02.2012:
Abgabe der Fächerwahlbögen der SchülerInnen der 9. Klassen
bis 14.02.2012:
Abgabe der Fächerwahlbögen der SchülerInnen der 10. Klassen
16.02.2012:
und 17.02.2012: Elternsprech- und Beratungstage für die Klassenstufen 5-10 (16-19 Uhr)
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Mathematik Sachstand Klasse 5 und 6
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Sachstandsbericht für die Klassen 5 und 6

 

Unterrichtsinhalte

 

Die thematische und methodische Ausrichtung des Unterrichts für die Klassen 5 – 9 erfolgt nach dem seit 1.08.06 gültigen Kerncurriculum Mathematik. Mit der Umsetzung und Erarbeitung eines Anstaltlehrplans bezüglich der prozessorientierten Kompetenzen wurde auf einer Fachsitzung am 12.09.06 begonnen, auf einer weiteren Fachsitzung am 08.01.07 wurde eine Verteilung der inhaltsbezogenen Kompetenzen festgelegt. Zudem werden geeignete Unterrichtsmaterialien bezüglich der Förderung dieser Kompetenzen im Unterricht der Jahrgänge 5 und 6 erstellt. Diese Materialien werden allen Kollegen zur Verfügung gestellt und im Laufe der Jahre weiter ergänzt. Vergleichbares soll in den weiteren Halbjahren für die Jahrgänge 7 und 8 erarbeitet werden.
Der Unterricht im Jahrgang 10 orientiert sich im Schuljahr 2006/2007 noch an den seit 2003 gültigen Rahmenrichtlinien. Darauf aufbauend hat die Fachkonferenz folgende Aufteilung der vorgegebenen Bausteine für die Jahrgänge 9 und 10 beschlossen (Beschluss vom 12.11.03):

 

Inhaltsbezogene Kompetenzen Klasse 5 – 6

 

Jahrgang 5  (5 Stunden)

Jahrgang 6  (4 Stunden)

Zahlen und Operationen

Natürliche Zahlen

  • lösen einfache Rechenaufgaben im Kopf 
  • nutzen Runden und Überschlagsrechnungen in Sachzusammenhängen
  • beschreiben Sachverhalte durch Zahlterme
  • geben zu Zahltermen geeignete  Sachsituationen an
  • erkennen die Struktur von Zahltermen
  • verwenden Variablen zum Aufschreiben von Rechengesetzen oder Formeln
  • erläutern Assoziativ-, Kommutativ- und Distributivgesetze in Sachzusammenhängen, begründen  diese an Beispielen und nutzen sie zum vorteilhaften Rechnen
  • kennen Zusammenhänge zwischen den Grundrechenarten und nutzen diese bei Sachproblemen
  • nutzen Runden und Überschlagsrechnungen zur Kontrolle von Ergebnissen

Bruchzahlen

  • deuten Brüche als Anteile, Operatoren und Verhältnisse
  • stellen einfache Bruchteile an verschiedenen Objekten dar
  • nutzen das Grundprinzip des Kürzens  und Erweiterns von einfachen Brüchen als Vergröbern bzw. Verfeinern der Einteilung
  • deuten Dezimalbrüche und Prozentangaben als Darstellungsformen für Brüche und führen Umwandlungen durch
  • nutzen den Prozentbegriff in Anwendungssituationen

Rationale Zahlen

  • begründen die Notwendigkeit der Zahlbereichserweiterungen von natürlichen zu ganzen und rationalen Zahlen an Beispielen
  • stellen rationale Zahlen auf verschiedene Weisen und situationsangemessen dar: Wortform, Stellenwerttafel, Zifferndarstellung, Zahlensymbole, Zahlengerade
  • ordnen und vergleichen rationale Zahlen
  • rechnen mit rationalen Zahlen in alltagsrelevanten Zahlenräumen: schriftlich addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren und mit einfachen natürlichen Exponenten potenzieren

Größen und  Messen

Längen-, Flächen-, Rauminhalte; Größen

  • messen Größen, insbesondere Länge, Flächeninhalt und Volumen sowie Zeit, Geld und Gewicht durch  Vergleichen mit einer vereinbarten Einheit
  • schätzen, messen und zeichnen Winkel
  • nutzen Maßstäbe zur Darstellung sowie zur Bestimmung von Länge
  • wählen Einheiten von Größen situationsgerecht aus
  • schätzen und vergleichen Größen mit Hilfe von Vorstellungen über geeignete Repräsentanten
  •  schätzen und berechnen Umfang und Flächeninhalt von Rechtecken
  • begründen die Formeln für Umfang und Flächeninhalt eines Rechtecks durch Auslegen
  • schätzen Umfang und Flächeninhalt von Figuren mit Hilfe von Rechtecken ab und bewerten die Ergebnisse
  • schätzen und berechnen Oberflächeninhalt und Volumen von Quadern mit Hilfe von Formeln
  • schätzen Oberflächeninhalt und Volumen von Körpern mit Hilfe von Quadern ab und bewerten die Ergebnisse
  • entnehmen Maßangaben aus Skizzen und Texten, nehmen in ihrer Umwelt Messungen vor, erstellen maßstäbliche Zeichnungen, führen mit den gemessenen Größen Berechnungen durch und deuten ihre Ergebnisse

Winkel, Symmetrien, Parkettierung

  • berechnen Winkelgrößen mit Hilfe von Neben-, Scheitel- und Stufenwinkelsatz und dem Winkelsummensatz für Dreiecke
  • beschreiben ebene und räumliche Strukturen mit den Begriffen Punkt, Strecke, Gerade, Winkel,  Abstand, Radius, Symmetrie, parallel und senkrecht
  • stellen im ebenen kartesischen Koordinatensystem Punkte, Strecken und einfache Figuren dar  und lesen Koordinaten ab
  • zeichnen Schrägbilder von Würfel und Quader, entwerfen Körpernetze und stellen Modelle her
  • wenden Neben-, Scheitel- und Stufenwinkelsatz sowie den Winkelsummensatz für Dreiecke zur  Berechnung von Winkeln an
  • spiegeln, drehen und verschieben Figuren in der Ebene und erzeugen damit Muster

Raum und Form

Körper und Figuren

  • charakterisieren Quadrat, Rechteck, Dreieck, Parallelogramm, Raute, Drachen, Trapez, Kreis, Quader,  Würfel, Prisma, Kegel, Pyramide, Zylinder und Kugel und identifizieren sie in ihrer Umwelt
  • zeichnen Winkel, Strecken und Kreise, um ebene geometrische Figuren zu erstellen oder zu reproduzieren
 

Funktionale Zusammenhänge

 

Proportionalität

  • erkennen Zuordnungen zwischen Zahlen und zwischen Größen in Tabellen, Grafen, Diagrammen und  Sachtexten und beschreiben diese verbal
  • identifizieren und klassifizieren proportionale und antiproportionale Zuordnungen in Tabellen und  Grafen
  • nutzen proportionale und antiproportionale Zuordnungen als Mittel zur Beschreibung quantitativer  Zusammenhänge
  • stellen proportionale und antiproportionale Zuordnungen in Tabellen und als Grafen dar und  wechseln zwischen diesen Darstellungen
  • modellieren Sachsituationen durch proportionale bzw. antiproportionale Zuordnungen
  • lösen Grundaufgaben der Prozent- und Zinsrechnung
  • wenden den Dreisatz an
  • wenden die Eigenschaften der proportionalen und antiproportionalen Zuordnungen zur  Lösung  von Problemen an und bewerten die Lösungen

Daten und Zufall

Daten

  • planen statistische Erhebungen, erheben die Daten und stellen sie geeignet dar
  • stellen absolute Häufigkeiten in Form einer Tabelle, eines Säulen-, Kreis- und Streifendiagramms dar
  • bewerten Daten sachgerecht mit Hilfe von relativer Häufigkeit, arithmetischem Mittelwert und  Median

Prognosen

  • identifizieren einstufige Zufallsexperimente und führen eigene durch
  • ordnen Ergebnissen von Zufallsexperimenten Wahrscheinlichkeiten zu, einerseits durch  Symmetriebetrachtungen und andererseits durch Schätzen von relativen Häufigkeiten für lange  Versuchsserien
  • begründen die Additions- und Komplementärregel zur Ermittlung von Wahrscheinlichkeiten und  wenden sie an
  • nutzen Wahrscheinlichkeiten als Prognosen für absolute Häufigkeiten von Ereignissen
  • simulieren  Zufallsexperimente und beurteilen das gewählte Verfahren

 

Eingeführte Lehrwerke

 

Klasse 5-8:
Mathematik Neue Wege, Arbeitsbuch für Gymnasien, Hrsg.: Arno Lergenmüller, Günter Schmidt, Schroedel 2004

Die getroffenen Beschlüsse für die Jahrgänge 5-9 sind, bedingt durch das neue Kerncurriculum nicht mehr aktuell, an der Aktualisierung wird aber gearbeitet.


 

 

Verantwortlich: Diemer / e-a-d | Stand: 29.11.2007



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