Lateinkurs 10/11: Unterwegs in Köln auf den Spuren der Römer
Nach langer Überzeugungsarbeit des Lateinkurses 10/11 sollte es am 12.6.2009 endlich so weit sein. Die Kursfahrt nach Köln in Begleitung von Frau Gellhaus und Frau Scheler stand an.

unächst fanden sich alle frühmorgens am Bahnhof ein, die meisten natürlich in angemessener Kleidung in Form von Jogginghosen. Schließlich stand ja auch eine mehrstündige Zugfahrt an.
Endlich in Köln angekommen, ging es mit der S-Bahn direkt weiter bis vor die Tür der Jugendherberge Köln-Deutz. Die Zimmer wurden nur kurz bezogen, danach ging es sofort los in die Innenstadt und die ersten Fotos der gesamten Gruppe wurden gemacht.
Am Abend fuhren wir dann zum WDR, wo wir die Talkshow „Kölner Treff“ besuchten. Die Lehrerinnen waren in der ersten Reihe mit dabei, während sich die Schüler im Hintergrund über das Lachen einiger Gäste amüsierten.
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Den nächsten Morgen begannen wir mit dem sehr leckeren Buffet und begaben uns anschließend zum Römisch-Germanischen Museum, für das wir einen Besuch geplant hatten. Interessiert hörten alle den Erzählungen zu den Ausstellungsstücken von Frau Gellhaus zu.Einige probierten auch, die Inschriften zu übersetzen, wobei es nur zu mäßigem Erfolg kam, da diese in Altlatein verfasst und mit vielen unbekannten Abkürzungen versehen waren. |
Auch der römische Schmuck und das Werkzeug wurden ausgiebig betrachtet.
Mittags jedoch stand jedem frei zur Verfügung, wie er die Zeit nutzen wollte. Die meisten zog es gleich wieder in die wundervolle Altstadt, wo wir es sogar trotz Stadtplan schafften, uns zu verlaufen. Später trafen sich alle auf dem Domplatz, wo Anemone einen informierenden Kurzvortrag hielt. Einige machten sich dann an den anstrengenden Aufstieg zur Spitze des Doms, während andere es vorzogen, in der herrlich warmen Sonne zu verweilen. Bis auf ein paar Ausnahmen ließen wir uns noch beim traditionsgemäßen Besuch des Schokoladenmuseums verköstigen und bestaunten die große Vielfalt der Schokoindustrie.
Für eigentlich alle Teilnehmer dieser Kursfahrt folgte nun eine Pause in der Herberge. Vier von uns nutzten diese Gelegenheit aber, um spontan auf die Aussichtsplattform auf dem Dach eines Bürogebäudes zu fahren, von wo man einen atemberaubenden Ausblick auf die wundervolle Stadt und den Rhein hatte.
Diesen Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Kölsch oder einem „Drecksack“ ausklingen. Beim spätabendlichen Blick auf den Rhein von der Hohenzollernbrücke ließen wir die vergangenen zwei Tage noch einmal Revue passieren.


Am Morgen des letzten Tages hörten wir uns noch Vorträge über das Prätorium, die Stadtmauer und die „Cloaca Maxima“ von Lennart und Paulina an, welche wir anschließend noch besichtigten.
Nun war es noch ein letztes Mal an der Zeit, durch die Stadt zu schlendern und Abschied zu nehmen von Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Der letzte Gang über die Brücke mit ihren zahlreichen Schlössern fiel uns schon schwer, denn in diesen drei Tagen hatte man noch mehr das Gefühl bekommen, dass der Kurs eng zusammengewachsen war.
Lisa Klein, Ulrike Schäfer (Jg. 11)
Verantwortlich: Gellhaus / e-a-d | Stand:
24.04.2010