Gymnasium Eversten Oldenburg
Theodor-Heuss-Str. 7 26129 Oldenburg - Tel: 0441 5050270 Oberstufe: 5050272 Fax: 5050276

Das GEO Schüler Vertrauenslehrer Kollegium Schulleitung Eltern Freunde Ehemalige

»Termine
22.05.2012:
und 23.05.2012: verbindlicher Erste-Hilfe-Kurs für die 9. Klassen
22.05.2012:
Mündliche Abiturprüfungen in den P5-Fächern (Unterricht nach besonderem Plan)
23.05.2012:
ganztätig mündliche Abiturprüfungen in den P5-Fächern (unterrichtsfrei)
24.05.2012:
nachmittags mündliche Abiturprüfungen in den P5-Fächern
29.05.2012:
Ferientag nach Pfingsten
01.06.2012:
Hochschulinformationstag der Uni Oldenburg (betr. den 11. Jahrgang)
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Curriculum Erdkunde Klasse 6
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Das Fach Erdkunde

Erde
  • Informationen:
  • Schulinterne Lehrpläne
  • Stundentafel, Lernkontrollen
  • Eingeführte Lehrwerke
  • Leistungsbewertung und Lernkontrollen
  • Methoden, Medien, Fachsprache
  • Fächer-/Klassenübergreifende Projekte
  • u.a.

Nr.

Themen der Erdkunde-Informationsbroschüre

Seite

1.

Übersicht über die Wochenstundenzahl, Anzahl der schriftlichen Arbeiten, Bewertung der mündlichen und schriftlichen Leistungen, den schulinternen Lehrplanbezug und die eingeführten Lehrwerke:
  5. bis 10. Jahrgang
11. bis 13. Jahrgang

1
2

2.

Anmerkungen zur Leistungsbewertung:
  5.  bis  11. Jahrgang
12. und 13. Jahrgang

3
3

3.

Anmerkungen zu den Methoden, Medien und der Fachsprache

4

4.

Mitglieder der Fachgruppe Erdkunde

5

5.

Zusammenarbeit mit den Grundschulen

5

Anhang

A 1

Schulinterne Lehrpläne für die Jahrgänge 5 bis 11

A 2
A 3
A 4
A 5

Fächer- und klassenübergreifende Projekte im Fach Erdkunde (Auswahl):
Stadtplanungsprojekt „Eversten-West“ (11. Jg.)
Agrargeographisches Projekt „Besuch beim Bio-Bauernhof“ (5. - 6. Jahrgang)
Wissensquizprojekt „Geographie Wissen“ (7. - 10. Jahrgang)
Vortragsreihenprojekt „Informationen aus erster Hand“ (bes. 10. Jahrgang)

Informationen zur
Wochenstundenzahl, Anzahl der schriftlichen Arbeiten,
Bewertung der schriftlichen und mündlichen Leistungen,
zum schulinternen Lehrplan und zu den eingeführten Lehrwerken im Fach Erdkunde
Stand: Schuljahr 2006/07

Kl.

 

Klasse 5

Klasse 6

5/6

WoStd

Wochenstundenzahl Erdkunde: 2

Wochenstundenzahl Erdkunde: 1

 

KSA

Schriftl. Arbeiten: 1 pro Halbjahr (1 Std.)

Schriftl. Arbeiten: 1 (1 Std.)

 

M/S

Bewertung mdl./schr.: 70 : 30*

Bewertung mdl./schr.: 70 : 30*

 

Curr.

Der schulinterne Lehrplan für die Klassen 5 und 6 orientiert sich an den curricularen Vorgaben für die Schuljahrgänge 5/6 im Fach Erdkunde.

 

Buch

Als Lehrwerk dient das eingeführte Lehrbuch „Diercke Erdkunde 5/6“ (Westermann-Verlag).

     

Kl.

 

Klasse 7

Klasse 8

7/8

WoStd

Wochenstundenzahl Erdkunde: 1

Wochenstundenzahl Erdkunde: 2

 

KSA

Schriftl. Arbeiten: 1 (1 Std.)

Schriftl. Arbeiten: 1 pro Halbjahr (1 Std.)

 

M/S

Bewertung mdl./schr.: 70 : 30*

Bewertung mdl./schr.: 70 : 30*

 

Curr.

Der schulinterne Lehrplan für die Klassen 7 und 8 orientiert sich an den seit 1994 bestehenden Rahmenrichtlinien für die Schuljahrgänge 7/8 im Fach Erdkunde.

 

Buch

Als Lehrwerk dient das eingeführte Lehrbuch „Diercke Erdkunde 7/8“ (Westermann-Verlag).

     

Kl.

 

Klasse 9 (ab Schuljahr 2007/08)

9

WoStd

Wochenstundenzahl Erdkunde: 2

 

KSA

Schriftl. Arbeiten: 1 pro Halbjahr (1 Std.)

 

M/S

Bewertung mdl./schr.: 70 : 30*

 

Curr.

Der schulinterne Lehrplan für die Klasse 9 orientiert sich aufgrund der Situation, dass der 9. Jahrgang erst ab dem Schuljahr 2007/08 Unterricht im Fach Erdkunde erhält und zur Zeit weder Rahmenrichtlinien noch ein Kerncurriculum existieren, vorläufig ab dem Schuljahr 2007/08 sowohl an den bestehenden  Rahmenrichtlinien für den Schuljahrgang 10 im Fach Erdkunde sowie ergänzend an dem voraussichtlich zu erwartenden Kerncurriculum, über das bisher jedoch nur vage Vermutungen bestehen, so dass bis zur Veröffentlichung des Kerncurriculums für das Fach Erdkunde im Jahr 2008 hier die Vorinformationen seitens der Buchverlage als Grundlage dienen.

 

Buch

Als Lehrwerk dient ab dem Schuljahr 2007/08 der im Frühjahr 2007 erschienene Band 9 des eingeführten Lehrbuchs „Diercke Erdkunde 9“ (Westermann-Verlag); dieser Band soll nach dessen Erscheinen gegen den Doppelband „Diercke Erdkunde 9/10“ im Jahr 2008 im Buchhandel eingetauscht werden.

     

Kl.

 

Klasse 10

10

WoStd

Wochenstundenzahl Erdkunde: 2

 

KSA

Schriftl. Arbeiten: 1 pro Halbjahr (1 Std.)

 

M/S

Bewertung mdl./schr.: 70 : 30*

 

Curr.

Der schulinterne Lehrplan für die Klassen 7 und 8 orientiert sich an den seit 1994 bestehenden Rahmenrichtlinien für den Schuljahrgang 10 im Fach Erdkunde.

 

Buch

Als Lehrwerk dient das zur Zeit noch für den 10. Jahrgang eingeführte Lehrbuch „Terra 10“ (Klett-Verlag).

     

Informationen zur
Wochenstundenzahl, Anzahl der schriftlichen Arbeiten,
Bewertung der schriftlichen und mündlichen Leistungen,
zum schulinternen Lehrplan und zu den eingeführten Lehrwerken im Fach Erdkunde
Stand: Schuljahr 2006/07

Kl.

 

Klasse 11

11

WoStd

Wochenstundenzahl Erdkunde: 2

 

KSA

Schriftl. Arbeiten: 1 pro Halbjahr (2 Std.)

 

M/S

Bewertung mdl./schr.: 60 : 40*

 

Curr.

Der schulinterne Lehrplan für die Klasse 11 orientiert sich an den seit 1994 bestehenden Rahmenrichtlinien für die gymnasiale Oberstufe im Fach Erdkunde.

 

Buch

Als Lehrwerk dient das eingeführte Lehrbuch „Diercke Erdkunde 11“ (Westermann-Verlag).

     

Jg.

 

Jahrgänge 12 und 13

12/13

WoStd

Bis einschließlich 2006/07: LK 5 WoStd.; PK 3 WoStd.

 

KSA

Schriftl. Arbeiten: 2 pro Halbjahr.
Ausnahmen im Jg. 12.2: wegen der Facharbeit nur 1 Klausur in den PK;
im betroffenen LK ersetzt die Facharbeit beide Klausuren.
Dauer der Arbeiten: entsprechend den Vorgaben durch Erlass und Gesamtkonferenzbeschluss.

 

M/S

Bewertung mdl./schr.: 60 : 40*

 

Curr.

Der schulinterne Lehrplan für den 12. und 13. Jahrgang orientiert sich an den seit 1994 bestehenden Rahmenrichtlinien für die gymnasiale Oberstufe im Fach Erdkunde sowie den entsprechenden EPA und wird spezifiziert durch die sich jährlich ändernden Vorgaben der des Kultusministeriums bezüglich der thematischen Schwerpunkte des Zentralabiturs in Niedersachsen. Auf dieser Grundlage hat die Fachkonferenz die Kursfolge für die Jahrgänge 12 und 13 wie folgt festgesetzt:
12.1 Räumliche Disparitäten in Deutschland und Europa;
12.2 Räume und Staaten unterschiedlichen Entwicklungsstandes
(Schwerpunkte abhängig von den Zentralabiturvorgaben: z.B. Afrika,
Mittel-/Südamerika, Süd- und Ostasien im Spannungsfeld sozioökono-
mischer Strukturen und wirtschaftsräumlicher Entwicklung);
13.1 Aktionsraum Erde (Schwerpunkte abhängig von den Zentralabitur-
vorgaben: z.B. USA, Japan, Russland in ihrer globalen Verflechtung);
13.2 Vertiefung und Ergänzung (z.B.: geoökologische Themen).
Die thematischen Schwerpunkte gelten gleichermaßen für Grund- und Leistungskurse. „Die Anforderungen in Grund- und Leistungskursen unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Komplexität des Stoffes, den Grad der Differenzierung und Abstraktion der Inhalte und Begriffe, im Anspruch an die Methodenbeherrschung und in der Selbstständigkeit der Lösung und Reflexion von Problemen“ (EPA, S. 9).

 

Buch

Als Pflichtlehrwerk dient bis einschließlich 2006/07 das eingeführte Lehrbuch „FUNDAMENTE“ (Klett-Verlag), ggf. - nach jeweiliger Absprache mit den Kursteilnehmern - ergänzt durch entsprechende länderspezifische bzw. allgemeingeographische Zusatzbände.

     

* Eine rein rechnerische Notenermittlung ist dabei unzulässig, sondern es sind im Rahmen des pädagogischen Ermessungsspielraums die Leistungsstärken und -schwächen der individuellen Schüler/-innen zu berücksichtigen.

Anmerkungen zur
Leistungsbewertung im Fach Erdkunde in den Klassenstufen 5-11
Stand: Schuljahr 2006/07

Sowohl bei der mündlichen als auch schriftlichen Leistungsbewertung soll neben der inhaltlichen auch die methodische und (fach-)sprachliche Leistung überprüft werden.

Die Lernerfolgskontrollen sollen unterschiedliche Arbeitstechniken und Darstellungsformen berücksichtigen und damit den vielfältigen Möglichkeiten des Faches Rechnung tragen.
Neben eher reproduktiven Aufgaben soll dabei insbesondere der Umgang mit geographischen Arbeitsmaterialien überprüft werden wie das Beschreiben und Auswerten von Karten, Bildern, graphischen Darstellungen, Tabellen und Texten.

Schriftliche Lernerfolgskontrollen sollen sich inhaltlich und im Wesentlichen auch methodisch auf eine überschaubare Unterrichtseinheit beziehen.

Die mündliche Leistungsbewertung bezieht sich auf die Qualität und Quantität der Mitarbeit im Unterricht sowie auf mündlich vorgetragene Einzelleistungen wie z.B. Kurzreferate, das selbstständige und sachgerechte Einbringen von Informationen und Anschauungsmaterial sowie Hausaufgaben; auch die inhaltliche, formale und (fach-)sprachliche Heftführung ist insbesondere in den Klassenstufen 5 bis 8 in die Gesamtbewertung der mündlichen Leistung mit einzubeziehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen jeweils am Schuljahresanfang über die Kriterien der Leistungsbewertung informiert werden.

Eine exakte Angabe der Anteile bei der Leistungsbewertung kann und soll aus pädagogischen Gründen wegen der Berücksichtigung individueller Leistungsstärken und -schwächen nicht festgelegt werden. Neben der besonderen Gewichtung des Inhaltlichen soll aber auch die Methodik bzw. das Formale sowie die (fach-/sprachliche) Darstellungsweise eine besondere Bedeutung erhalten.


Anmerkungen zur
Leistungsbewertung im Fach Erdkunde in den Jahrgängen 12 und 13
Stand: Schuljahr 2006/07

In den Grundzügen entsprechenden die für die 5. bis 11. Klassen genannten Leitlinien auch für die Arbeit in der Kursstufe; genauere Differenzierungen sind den RRL für die gymnasiale Oberstufe im Fach Erdkunde sowie den entsprechenden EPA zu entnehmen.

Entsprechend den Vorgaben aus den EPA sowie den im Rahmen der Schwerpunktthemen des Zentralabiturs beigefügten Hinweisen unterscheiden sich die Anforderungen in Grund- und Leistungskursen vor allem im Hinblick auf die Komplexität des Stoffes, den Grad der Differenzierung und Abstraktion der Inhalte und Begriffe, im Anspruch an die Methodenbeherrschung und in der Selbstständigkeit der Lösung und Reflexion von Problemen. Deshalb soll neben der Erarbeitung der Inhalte der thematischen Schwerpunkte die Schulung methodischer Kompetenzen im Mittelpunkt der Arbeit in der Qualifikationsphase (Kursstufe) stehen, insbesondere die Atlasarbeit und die sachkundige Interpretation komplexer thematischer Karten. Ebenso ist auf den Erwerb bzw. Festigung der Fachsprache Wert zu legen.

Anmerkungen zu den
Methoden, Medien und der Fachsprache im Fach Erdkunde
Stand: Schuljahr 2006/07

Methodisch muss den Lernvoraussetzungen jeder Altersgruppe Rechnung getragen werden, so dass den Schülerinnen und Schülern altersangemessene Arbeitsweisen, methodische Fertigkeiten und Methodenreflexion an die Hand gegeben werden sollen, mit denen sie sich zunehmend selbstständig geographische Sachverhalte erarbeiten können und lernen, eigene Lernprozesse zu organisieren. Entsprechend einem Spiralcurriculum sind die Aspekte hierbei von der Schwerpunktebene des Beobachtens und Beschreibens sowie einfacher linear kausaler Zusammenhänge in den 5. und 6. Klassen weiterzuentwickeln bis hin zu komplexen Arbeitsweisen unter Einbeziehung verschiedenartiger geographischer Methoden und Medien, was insbesondere in dem für den 11. Jahrgang geplanten Projekt (zur Zeit: Stadtplanung in „Eversten-West“) Anwendung finden soll (vgl. hierzu auch die schulinternen Lehrpläne des GEO).
Daneben ist darauf zu achten, dass in den einzelnen Schuljahrgängen der aktive Wortschatz hinsichtlich der fachsprachlichen Termini (vgl. hierzu auch die schulinternen Lehrpläne) erweitert und gefestigt wird.

Die entsprechenden Methoden orientieren sich einerseits am Methodenkonzept des Gymnasiums Eversten (s. Konzept) und beinhalten darüber hinaus entsprechend ihrer besonderen Bedeutung im Fach Erdkunde unter anderem folgende geographische Arbeitsweisen und Medien (Auswahlliste):
Orientierung im Gelände und auf der Karte; Gebrauch von Kompass und Karte; Bestimmen von Positionen im Gradnetz;
kartographische Kompetenz im Umgang mit dem Schulatlas, im Auswerten von physischen, topographischen und thematischen Karten und im Herstellen eigener Karten; Feststellen von Höhenangaben; Beschreiben von räumlichen Verteilungen; Lesen einer Legende; Berechnungen von Entfernungen mit Hilfe des Maßstabs;
Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit der Nutzung, Auswertung und Erstellen verschiedener Informationsquellen, z.B. Text, Bild, Modell, Tabelle, Diagramm, Karte (s.o.); unter anderem: Beschreiben von Bildern; Luftbildauswertung; Umwandeln von Tabellen in Diagramme; Umwandeln von Höhenlinien in Profile; Entwerfen von Strukturskizzen nach Texten; Clusterbildung; Materialkritik; Kausalketten; GIS;
Kompetenz bei der Sammlung von Informationen; z.B.: (Wetter-)Beobachtung; Erkundung vor Ort (z.B. Stadtplanungsamt); Datenerhebung (zählen, messen, ordnen, kartieren u.Ä.), Befragung; Internetrecherche; Nutzung der Uni-Bibliothek;
Projektarbeit
Erfahrungen und Kompetenzen bei der Erkundung außerschulischer Lernorte; z.B. Bauernhof (Bio-Bauernhof Bakenhus); Gewerbe-/Industriebetriebe in Oldenburg (z.B.: Peguform; CeWeColor); unter stadtplanerischen Gesichtspunkten ausgewählte Gebiete (z.B.: Eversten-West); Stadterkundung/-führung (Oldenburg); zukünftig evtl. Wilhelmshaven (Jade-Weser-Port);
Kompetenz im Umgang mit verschiedenen mündlichen und schriftlichen Präsentationsmethoden sowie deren Vorbereitung; z.B.: Internetrecherche; Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm („Word“), Tabellenkalkulationsprogramm („Excel“, mit entsprechender Umformung von Tabellen zu Diagrammen) und Präsentationsprogramm („PowerPoint“ im Zusammenhang mit einem Beamer); Folien (OHP); Wandkarten; Kurzvortrag; Referat; Diskussionsbeiträge, Zusammenfassungen, Sachberichte, Schilderungen; Stichwortprotokolle; vergleichende Aufstellungen, Mindmaps; Skizzen; Tabellen; Diagramm; Profil; Papier-/Styropor-/Pappmodelle; Foto- und Videodokumentation; Plakate/Collagen; Vorbereiten/Durchführen von Versuchen und deren Dokumentation.

Die jahrgangsbezogenen Methoden und fachsprachlichen Termini sollen sich dabei jeweils orientieren an den entsprechenden Hinweisen in den Curricularen Vorgaben, Rahmenrichtlinien sowie (zu erwartenden) Kerncurricula und finden ihren Niederschlag im schulinternen Lehrplan des Fachs Erdkunde, der jährlich einer Aktualisierungsprüfung unterzogen werden soll.

Mitglieder der Fachgruppe Erdkunde
Stand: Schuljahr 2006/07

StR Günther Einemann
StR Bernd Husemeyer
StR Anna Lübken
OStR Egbert Wittjen (Fachobmann)

Fach Erdkunde: Zusammenarbeit mit den Grundschulen
Stand: März 2004

Zur GEO-Fachkonferenz Erdkunde am 18. März 2004 waren folgende Kolleginnen und Kollegen der Orientierungsstufe im Schulzentrum Eversten sowie verschiedener Grundschulen im Raum Eversten/Bloherfelde eingeladen, um bei der Übergangsphase zur Einführung der neuen gymnasialen 5. Klassen einen Erfahrungsaustausch sowie gemeinsame Absprachen zu ermöglichen: Frau Brüning (VGS Bloherfelde), Herr Feuker (OS Eversten), Frau Havekost (VGS Wechloy), Frau Hedden (GS Staakenweg), Frau Kornett (VGS Haarentor), Frau Lucassen (GS Hermann-Ehlers-Schule), Frau Schnurpfeil (VGS Hogenkamp), Frau Wopp (VGS Bloherfelde).

Auf der Grundlage der kurz zuvor (online) erschienenen curricularen Vorgaben für das Gymnasium in den Schuljahrgängen 5/6 konnte ein erster Überblick über die Stoffverteilung erlangt werden. Dabei war die Anwesenheit der o.g. Vertreterinnen und Vertreter eine besondere Hilfe, da der Kenntnisstand der neuen 5. und 6. Klassen sowie deren methodische Vorkenntnisse für die zukünftige Arbeit am Gymnasium von besonderem Interesse sind. Im Gespräch wurde deutlich, welche thematischen Schwerpunkte und methodischen Grundlagen an den Grundschulen resp. der Orientierungsstufe gelegt werden bzw. wo Überschneidungen zum neuen gymnasialen Lehrplan 5/6 bestehen. Unter anderem gab es von den Grundschul- bzw. Orientierungsstufenlehrern folgende allgemeine Hinweise aus ihrer

Unterrichtspraxis:
Grundschule:
Durchführung schriftlicher Tests üblich;
Mappen in der Regel ohne Inhaltsverzeichnis geführt;
verstärkte Aufmerksamkeit gilt bei den schriftlichen Aufzeichnungen der Rechtschreibung;
ganzheitliche Herangehensweisen an die Themen sowie eine möglichst altersadäquate handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung notwendig/empfehlenswert (zumeist in Form von Projekten, häufig auch fächerübergreifend).

Orientierungsstufe:
Mappenführung mit Inhaltsverzeichnis (Bewertung erfolgt anhand formaler Vorgaben);
Lesefähigkeit und Textverständnis in diesem Alter sehr ungleich ausgeprägt;
Schülern fällt insbesondere das abstrakte Denken schwer;
bei Internetrecherchen setzen Schüler die Quantität häufig der Qualität gleich.

Diese Hinweise sollen insbesondere beim Übergang von der 4. Grundschulklasse zum 5. Jahrgang auf dem Gymnasium Berücksichtigung finden, um den Unterricht an die altersspezifischen Möglichkeiten und Grenzen der Schüler/-innen anzupassen. Hierzu ist es empfehlenswert, dass das Fachkollegium im Rahmen des Möglichen die von der Schulleitung unterstützten Angebote eines gegenseitigen Besuchs nutzt. Ansprechpartner könnten z.B. die o.g. Lehrkräfte der Grundschulen sein. Außerdem bestehen Kontakte mit Sachunterricht-Kolleginnen der Grundschule Hundsmühlen, um einen didaktisch-methodischen Austausch zu ermöglichen.


 

 

Verantwortlich: Wittjen / e-a-d | Stand: 20.10.2007



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