Was ist ein offenes Ganztagsgymnasium?
Es ist keine Gesamtschule!
Es ist Ganztagsschule in dem Sinne, dass den Schülerinnen und Schülern an
vier Nachmittagen in der Woche ein zusätzliches Angebot auf freiwilliger Basis
offeriert wird.
Zu diesem Angebot gehören:
Für alle Klassen eine Klassenlehrerstunde, Hausaufgabenbetreuung, fast 30
Arbeitsgemeinschaften,
Fördermaßnahmen (auch Begabtenförderung).
Mit dem freiwilligen Nachmittagsangebot wird beabsichtigt
- leistungsstarken Schülerinnen und Schülern Zusatzangebote ohne Leistungsdruck
zu machen;
- Fördermaßnahmen bei vorübergehenden Lernschwierigkeiten anzubieten;
- soziale und fachliche Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern
sowie Lehrerinnen und Lehrern zu vertiefen;
- Fachkräfte bei der Bewältigung persönlicher Probleme heranzuziehen;
- mehr Freiraum für Mitarbeit und Übernahme von Eigenverantwortung durch
Schülerinnen und Schüler zu schaffen;
- die Schule als Raum der Geborgenheit zu einem erweiterten Teil der Lebenswelt
der Schülerinnen und Schüler werden zu lassen, in dem sich ihre Persönlichkeit
entwickeln kann;
- die Kooperation im fächerübergreifenden Unterricht zu fördern.
Der intensivere Kontakt zwischen Lehrkräften und Schülerschaft an einem Ganztagsgymnasium
fordert ein pädagogisches Konzept mit klaren pädagogischen Leitlinien, die vom
Kollegium getragen werden müssen.
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit hinsichtlich persönlicher Kompetenzen
sind: Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer,
Gewissenhaftigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik,
Kreativität und Flexibilität.
Hinsichtlich sozialer Kompetenzen werden u.a. Teamfähigkeit,
Höflichkeit, Konfliktfähigkeit, Toleranz und Verantwortungsbereitschaft angestrebt.
Verantwortlich: Lars | Stand:
13.05.2007